Kanutour am 19./20. August 2017

Um 08:45 Uhr des 19. August trafen sich 10 Kinder von 7 bis 17 Jahren am Dorfgemeinschaftshaus. Gemeinsam mit ihren erwachsenen „Beifahrern“ ging es zur Kanueinsatzstelle in Langstedt an der Treene. Nachdem alle Teilnehmer mit Schwimmwesten ausgestattet, die Reservebekleidung und die Marschverpflegung wasserdicht verpackt waren, wurden insgesamt 9 Kanus zu Wasser gelassen und bemannt.

Bei noch trockenem Wetter, aber wolkenverhangenem Himmel und mäßigem Wind ging es gegen 10:30 Uhr auf die ca.14 km lange Strecke. Fünfzehn Minuten später trübte ein sehr heftiger wenn auch kurzer Regenschauer die anfängliche Begeisterung. Bis zur Mittagsrast besserten sich sowohl das Wetter wie auch die Stimmung der Teilnehmer gleichermaßen, obwohl wir feststellen mussten, dass Kanufahren leichter aussieht als es tatsächlich ist. So blieb es denn kaum einem Boot erspart an der einen oder anderen Uferseite anzustoßen. Auch wurde von fast allen Teilnehmern die Tragfähigkeit der Schwimmwesten getestet. Einige Kanus kenterten sogar mehrfach; so dass am Ende der Tour die Besatzung eines Bootes zum/zur „Kenter-König(in)“ gekürt werden konnte. Da ohnehin alle mehr oder weniger nass waren, konnte auch der zweite Regenschauer kurz nach der Mittagsrast die gute Stimmung nicht mehr trüben.

Nach insgesamt etwas mehr als fünf Stunden kamen alle Kanuten unversehrt und guter Laune in Esperstoft an. Die Kanus wurden abgegeben und nach einem kurzen Fußmarsch war das Camp Treene erreicht. Zunächst wurden die warmen Duschen intensiv genutzt und die Schlafplätze bezogen, während im großen Gemeinschaftszelt bereits das abendliche Grillen vorbereitet wurde.

Glücklicherweise regnete es bis kurz vor Mitternacht nicht mehr. So versammelten sich die meisten Teilnehmer bis zur Platzruhe gegen 22:00 Uhr um das prasselnde Lagerfeuer und ließen bei gerösteten Marshmallows die Vorkommnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Anschließen forderte die anstrengende Paddelei ihren Tribut, sodass die meisten Akteure die heftigen Gewitter in der Nacht einfach verschliefen.

Die Gespräche bei Tisch während des üppigen Frühstücks am nächsten Morgen ließen den Schluss zu, dass die Tour – trotz der zum Teil widrigen Wetterverhältnisse – allen Teilnehmern großen Spaß gemacht hat.

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